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Kurzbeschreibung

Gemütliche Runde mit einer Gesamtlänge von etwa 180, 270 oder 340 km je nach Variante der
Abschlussetappe. Durch- wegs asphaltiert und in gutem Straßenzustand. Uneingeschränkt für alle
Motorradtypen geeignet. Zeitbedarf etwa 3 - 6 Stunden Fahrzeit.

Bike Tour vom
Hotel Schönauer Hof



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Drei Länder-Tour (180, 270 oder 340 km)

   
 
Holzgau - Weißenbach - Gaichtpass - Tannheimer Tal - Grenze nach Bayern - Oberjoch - Jochstraße - Hindelang - Sonthofen - Fischen - Riedbergpass - Hittisau - Müselbach - Bregenzer Ach - Schoppernau - Hochtannberg Pass - Weiler Neßlegg - Warth - Steeg - Holzgau
 
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Wir starten unsere Tour ostwärts und fahren dem Lech entlang bis Weißenbach, wo die Strasse über den Gaichtpass (1093 m, max. 7 %) abzweigt. Eine kurze aber dennoch fahrerisch und landschaftlich schöne Strecke, die uns in nördliche Richtung
in das Tannheimer Tal führt. Am Ende des Tales bei Schattwald überfahren wir die Grenze nach Bayern.

Bei Oberjoch zweigen wir westwärts zur Jochstrasse ab. Diese 5 km lange Strecke nach Hindelang gilt als Deutschlands kurvenreichste Strecke und hat auf dieser
Länge deutlich über 100 Kurven. Ein echter Genuss wenn da nicht ein 40'er und Überholverbot wäre. Trotzdem reizvoll zu fahren und die bessere Alternative zu einer "langweiligen" Strecke!

Es folgt eine zügig zu fahrende Verbindungsetappe über Sonthofen nach Fischen, kurz vor Oberstdorf. Hier zweigt nun westwärts der Riedbergpass (1420 m,
max. 16 %) ab. Der Riedbergpass ist Deutschlands höchste Passstrasse!

Am Fuße des Riedbergpasses geht die Fahrt weiter durch das Balderschwangertal nach Hittisau, welches bereits wieder auf österreichischem Gebiet liegt. Weiter führt uns eine schöne, schwungvolle Strecke bis nach Müselbach, wo die Strasse in die Bregenzerwälder Bundesstrasse einmündet. Wir folgen nun talaufwärts der Bregenzer Ach bis nach Au. Das einzige was uns dort schmerzen kann ist das fix montierte Radargerät nach der Tunnelausfahrt. Naja, vielleicht heißt der Ort ja deshalb so?
-> evtl. weiter bei Variante 1
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Weiter geht es Richtung Osten, immer noch der Bregenzer Ach entlang bis nach Schoppernau, an dessen Ortsausgang die westliche Passrampe des Hochtannberg Passes (1676 m, max. 14 %) beginnt. Diese verläuft bis Schröcken teils eher eng und kurvig und sollte ruhig angegangen werden. Das folgende Teilstück bis zum Weiler Neßlegg ist gut und breit ausgebaut. Danach jedoch geht es wieder etwas enger zu aber das letzte Teilstück bis zur Passhöhe ist sicher die schönste Etappe über den Hochtannbergpass.

Wiedereinstieg nach Variante 1: Der nächste Ort der Zivilisation ist der bekannte Wintersportort Warth, von dem aus es zuerst etwas enger dann sehr gut und schnell ausgebaut ins Lechtal zurückgeht. Eigentlich liegt Warth ja bereits im Lechtal, dessen namensgebender Fluß nahe der Ortschaft Lech entspringt. Nach der beschwingten Abfahrt nach Steeg führt uns die Strasse weiter ostwärts nach Hause in unser gemütliches Quartier, den Schönauer Hof.

Variante 1:
In Au gibt es die reizvolle Möglichkeit in südliche Richtung abzubiegen und die Strasse nach Damüls unter die Räder legen. In der Folge geht's gemächlich nach oben bis wir das mondäne Hoteldorf Fontanella - Faschina und das Faschinajoch (1468 m, max. 15 %) erreichen.

Die nächsten Kilometer führen uns nun in einigen gut ausgebauten Serpentinen in das Große Walsertal und in die Ortschaft Sonntag (... das wär ein Leben - jeden Tag Sonntag ...).

Weiter geht es über eine wenig befahrene Strecke, teils durch schöne Wälder, nach Bludenz. Empfindliche Nasen riechen es schon, in Bludenz ist eine der Fabrikations- stätten eines großen Schokoladeherstellers. Aber auch das Bier brauen können die ...

Das Klostertal führt uns nun über Nebenstrecken Richtung Arlberg, da wir sonst Autobahnmaut berappen müssen obwohl keine da ist: Auch Schnellstrassen sind teilweise mautpflichtig!
 
Bei der Alpe Rauz angekommen haben wir nun eine Entscheidung zu treffen. Je nach Lust und Laune fahren wir geradeaus. -> Variante 2 oder wir zweigen hier ab und fahren über den Flexenpass (1773 m, max. 10 %) und Zürs - Lech nach Warth, wo wir wieder in die ursprüngliche Route einschwenken. Zusätzlicher Zeitaufwand etwa
1¼ Stunden. Wiedereinstieg nach Variante 1.

Variante 2:
Haben wir uns für diese Variante entschieden, so geht die Fahrt über den gut ausgebauten Arlbergpass (1793 m, max. 13 %) nach Tirol. Die bekannten Wintersportorte Sankt Christoph, Sankt Anton und Sankt Jakob werden von uns jetzt durchfahren. In weiterer Folge geht es ostwärts durch das Stanzertal nach Landeck und von dort aus in das obere Inntal nach Imst.

Jetzt wird es wieder etwas spannender da wir uns nun die Strasse über das Hahntennjoch (1894 m, max. 14 %) vorknöpfen und nach Elmen im Lechtal fahren. Von da aus sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Holzgau. Der zusätzliche Zeitbedarf liegt bei etwa 2 ½ Stunden inklusive Variante 1.
 
Saison

Mai - Oktober