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Kurzbeschreibung

Zügige aber doch nicht schnelle Runde mit einer Gesamtlänge von etwa 330 km. Durchwegs
asphaltiert und in gutem Straßenzustand. Unein- geschränkt für alle Motorradtypen geeignet.
Gebirgserfahrung vorteilhaft aber nicht Voraussetzung. Zeitbe- darf etwa 6-7 Stunden Fahrzeit.


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Bike Tour vom
Hotel Schönauer Hof



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Schweiztour (330 km)
mit GPS-Daten

   
 
Holzgau - Lechtal - Richtung Reutte - Hahntennjoch - Inntal - Imst - Pitztal - Prutz - Pfunds - Reschenbundesstraße - Engadiner Straße - Martinsbruck - Susch - Flüelatal - Davos - Prätigau - Landquart - Rheintal - Luzisteig - Liechtenstein - Vaduz - Feldkirch - Furkajoch - Au im Bregenzerwald - Schoppernau - Hochtannberg Pass - Schröcken - Weiler Neßlegg - Warth - Lechtal - Steeg - Holzgau
 
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Wir starten die Tour von Bach ostwärts durch das Lechtal Richtung Reutte, wir zweigen aber in Elmen Richtung Süden ab um über das Hahntennjoch (1894 m, max. 14%) zu fahren. Dieser Übergang ist die schönste Möglichkeit vom Lechtal ins Inntal zu gelangen. 11 Kehren Aufwärts und dann noch 7 Kehren bis nach Imst lassen keine Langeweile aufkommen.

Da jetzt das Inntal und vor allem die Gegend um Landeck verkehrsmäßig nicht so
zu des Bikers Träumen zählt, wählen wir eine Alternative, die schon eher "traumhaft" ist. Wer die Silvrettatour bereits gefahren ist, kennt die Strecke über die Pillerhöhe (1558 m max. 18%) bereits aus der Gegenrichtung. Also fahren wir in das Pitztal ein um dann bei Wenns den Übergang ins obere Inntal unter unser Gummi zu legen. Bei Prutz fahren wir dann flott weiter bis Pfunds. Diese 20 km sind sehr schnell zu fahren, jedoch muss mit einigem Verkehr gerechnet werden (Reschenbundesstraße)!

Aber jetzt! Jetzt wird's wieder interessanter. Wir biegen ein in die Engadiner Strasse und fahren über Martinsbruck dem hier noch jungen Inn entlang durch das untere Engadin. Übrigens, wir sind bereits in der Schweiz! Bei Susch wechselt die eh schon imposante Kulisse schlagartig, wenn wir nun durch das Flüelatal über den gleich- namigen Pass fahren. Der Flüelapass (2383 m, max. 10%) ist sehr gut ausgebaut und flüssig zu fahren trotzdem ein gewaltiges Naturschauspiel! Genießen und bummeln lohnt sich hier!
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Am westlichen Ende der Strecke gelangen wir in einen Ort, der kürzlich in aller Munde war: Davos und sein Weltwirtschaftsgipfel mit seinen Randerscheinungen. Das lässt uns im Moment jedoch recht kalt, wir fahren weiter durch den landschaftlich reizvollen Prätigau bis nach Landquart. Weiter ginge es nun durch das Rheintal aber das ist uns auch wieder zu lebendig. Die bessere Wahl ist nun eine kleine aber feine Strecke über den Luzisteig nach Liechtenstein. Eine interessante Tatsache ist hier mit dem Schweizer Heer verbunden: Die Strasse führt mitten durch eine Kaserne durch. Trotzdem sind keine umständlichen Kontrollen oder ähnliches zu befürchten.

In Liechtenstein angekommen fahren wir unter anderem durch Vaduz, der Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein. Hier wohnt der Fürst immer noch auf fürstlicher Höhe über der Stadt. Das Schloss ist direkt von Vaduz aus zu sehen. Die weitere Strecke bis Feldkirch in Österreich ist leider ein lästiges Muss und sollte zur Feierabendzeit gemieden werden, was sich mit diesem Tourverlauf leider nicht immer vereinbaren lässt. So gibt es dann einen Stop and Go Verkehr und einen Zeitverlust von etwa 15 Minuten einzukalkulieren.

Als Ausgleich für die vorangegangenen Strapazen kommt nun die nächste Etappe auf uns zu, das Furkajoch (1759 m, max. 16 %). Diese Strecke führt uns nun nach Au im Bregenzer Wald von wo es weiter Richtung Osten, der Bregenzer Ach entlang bis nach Schoppernau geht. An dessen Ortsausgang beginnt nun die westliche Passrampe des Hochtannberg Passes (1676 m, max. 14 %). Diese Strecke verläuft bis Schröcken teils eher eng und kurvig und sollte ruhig angegangen werden. Das folgende Teilstück bis zum Weiler Neßlegg ist gut und breit ausgebaut. Danach jedoch geht es wieder etwas enger zu aber das letzte Teilstück bis zur Passhöhe ist sicher die schönste Etappe über den Hochtannbergpass.

Der nächste Ort der Zivilisation ist der bekannte Wintersportort Warth, von dem aus es zuerst etwas enger dann sehr gut und schnell ausgebaut ins Lechtal zurückgeht. Eigentlich liegt Warth ja bereits im Lechtal, dessen namensgebender Fluss nahe der Ortschaft Lech entspringt. Nach der beschwingten Abfahrt nach Steeg führt uns die Strasse weiter ostwärts nach Hause in unser gemütliches Quartier, den Schönauer Hof.
 
 
Saison

Mai - Oktober