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Wir starten in Holzgau Richtung Osten und fahren durch das Lechtal bis Weißenbach wo wir dann nordwärts über den Gaichtpass (1082 m, max. 7 %) in das Tannheimertal abzweigen. Vorsicht bei den bergwärts führenden Kehren, da diese recht rutschig sein können da schon so mancher Sonntagsfahrer vergessen hat an der Tanke in Weißenbach seinen Tankdeckel zu schließen!
In Grän im Tannheimertal biegen wir dann in das Engetal ein, das eine reizvolle Alternative zum Oberjoch ist. Der Name ist von einem relativ engen Talabschnitt der gleichzeitig der Grenzübertritt nach Deutschland ist, abgeleitet. Die Strecke weitet sich aber schnell in ein Weidegebiet, auf dem wirklich glückliche Kühe in aller Gelassenheit weiden. Nachdem wir Pfronten erreicht haben, führt uns eines von vielen Asphaltbändern durch die Süddeutsche Seenlandschaft bis nach Füssen und weiter bis Schwangau.
Hier nun das erste Kulturhighlight: Schloss Neuschwanstein. König Ludwig der II., der "Märchenkönig", hat dieses in Jahre 1868 auf einem Felsen vor dem Tegelberg als Fluchtburg bauen lassen. Jedoch wurde das Schloss bis zu seinem Tode in Jahr 1886 nie fertiggestellt. Eine Führung dauert etwa 35 Minuten, in Summe ist aber doch mit etwa eine bis anderthalb Stunden zu rechnen.
In direkter Nachbarschaft liegt noch Schloss Hohenschwangau, das "Elternhaus" König Ludwigs des II.
Dieses wird durch seine Äußere Schlichtheit, verglichen zu Neuschwanstein, oft übersehen. Jedoch bietet dieses Schloss ein nicht minder interessantes und farbenfrohes Bild und ist es allemal Wert besucht zu werden. Gebaut wurde dieses Schloss von Kronprinz Maximilian in der Zeit von 1832 bis 1836 auf den Ruinen der Burg Schwanstein. Die Eintrittspreise für beide Schlösser liegen bei je ca. 7,- Euro.
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